Mittwoch, 6. März 2013

SVD gegen HFC


Costa Cordalis sang zum 2. Mal von Anita oder griechischen Wein und dem Jenenser schmeckte das Bier zwar gut, aber die Stimmung in dem neonbeleuchteten Raum der Kreissparkasse Heppenheim missfiel ihm irgendwie. Wie er zu dieser Nachweihnachtsfeier Anfang März gekommen war konnte er sich nach den unzähligen Jägermeister nicht mehr genau erklären. Aber er war nun einmal hier in Hessen und der Polonaiseanführer tat sein schreckliches Werk und forderte unnachgiebig die wenig verbleiben Gäste zum Tanz auf. Der Jenenser musst schnell die Flucht ergreifen...
Im hinteren Bereich der Gaststätte flimmerte allerdings ein TV Gerät und einige Männer starten in einen riesigen Flachbildfernseher der so gar nicht hierher passte..."Ah Live Fussball! Eintracht gegen Gladbach. Krass Sky...hier....???!!! Ok"
Der Spielstand gefiel, da die Borussia vorne lag. Nur spielten sich komische Dinge ab, da die Hälfte der Zuschauer im Raum der Eintracht die Daumen hielten und die andere Hälfte nicht... Sprich es waren nur Offenbacher und Frankfurter anwesend. Die Diskussionen sorgten für einiges Lächeln und nach 1-2 weiteren Bier sagte der Jenenser (in absoluter Selbstüberschätzung) laut in den Raum das eh der SV Darmstadt 98 der EIIINNZIGGE akzeptable Verein in Hessen ist.
Ok.. nun hatte der Abend seinen Höhepunkt erreicht und wenn es am Schönsten ist soll man gehen. Man verließ also die Lokalität. Da das örtliche Laufhaus allerdings nicht existent war trat man, wohl oder übel, den Weg ins Hotelbett an. Allerdings schwebte plötzlich die Idee mal wieder die Freunde in Darmstadt zu besuchen - schließlich spielte der FCC nicht und... "what else you gonna do on a weekend..."
Gesagt getan nach einen heftigen Kater setzte man sich ersteinaml in den Zug nach Jena um wenigsten die Schlüpfer zu wechseln und mal eine ordentliche Nachwendedusche zu benutzen.



Am Sonntag trat der Jenenser dann aber den direkten Weg zurück nach Hessen an. Der Hallunkische FC als Gast hatte ja schon in Jena für lustige Erlebnisse gesorgt. In DA angekommen musste der Jenenser mit einem afghanischen Taxifahrer die Stadt erkunden ehe man sehr sehr langsam das Böllenfalltor erreichte. Zeit spielte offenbar keine Rolle -schon gar nicht das Geld vom Jenenser. Im Stadion servierte Fäustchen dem Gast aus Jena viel Bier und das Stadionrund wurde von der Frühlingssonne verwöhnt. Da Halle auch mit ca. 800 Leute angereist war passte die gesamte Stimmung. 
Nun ja das Spiel hingegen .... no Comment. Das Darmstadt genau wie der FCC letzte Sasion spielt, macht einen leider wenig Hoffnung für die Lilien. Fäustchen und der Jenenser hatten irgendwann genug und wollten noch ein wenig das historische Darmstadt erkunden und wenn möglich den "Freunden" aus Halle Adieu sagen. Allerdings war so viel Schmier unterwegs dass man nicht mal zum Pinkeln in die Büsche konnte. Der alte Ford mit Zwietracht Frankfurt Aufkleber war aber auch zu verlockend. Die örtliche Polente wollte dann sogar noch mal die Adresse vom Jenenser und seinen Freunden haben ... 

Naja es stimmt ja auch: Er und Fäustchen sahen auch wirklich nach bösen bösen Freunden der "Drittortauseinandersetzung" aus...



Dienstag, 11. Dezember 2012

Welchen Fussball willst du?







Für alle Fussballverückten da draussen - Hier EINTRAGEN: "Ich fühl mich Sicher" 
Weitere wichtige Infos zum DFL Papier und zur Aktion "Ohne Stimmung keine Stimmung"

Dienstag, 4. Dezember 2012

14. Spieltag in Leipzig

Nun war es soweit - ein Spiel in Leipzig stand an – allerdings leider nicht gegen Chemie Leipzig oder den 1. FC LOK sondern gegen die schnöde Marketing Truppe eines österreichischen Brauseherstellers, welcher die Weltherrschaft (ist irgendwie immer so nen Ösiding – Komisch) im Sportmarketing erlangen möchte.
Da der „Verein“ mit sehr vielen BrauseSchillingen eine recht gute Söldnertruppe zusammengekauft hat steht man auf Platz 1 der Regionalliga Nordost und haute vor der Partie ordentlich auf dem Putz. So nach dem Motto: ...der FC Carl Zeiss brauche ja gar nicht erst anzutreten – bzw. die Punkte beleiben eh alle in Leipzig…. usw usw…Ganz schön großmäulig aber was soll man von Leuten erwarten, die selbst ihre eigene Mutter für ein paar lumpige Dosendollars verkaufen würden. 
Nun denn, am Sonntagmorgen versuchte man unerkannt mit den Zug nach Leipzig zu kommen. Allerdings war die Staatsmacht sofort am Start und eine entspannte Fahrt nach LE über Gera war nicht mehr möglich.

In Leipzig angekommen war man allerdings clever genug um die echten Bullen – also die Pozilei – abzuschütteln und in Selbstregie zum Stadion zu gelangen. 


Ach wie traurig – war sowas früher der reinste Nervenkitzel und fast schon Lebensgefährlich in Leipzig vor nem Spiel rumzulatschen, war das Sonntag wie ein Spaziergang mit der Familie. 
Am Stadion angekommen musste man sich schon wundern wie viele Leipziger (?) zum Spiel begaben. Jung und Alt - Dick und Dünn ......aber eben doch genau wie man es erwartet hatte – "Fussballfans" wie in den Alpträumen eines jeden echten Fans: Einen Softdrink oder Hot-Dog in der Hand, den neuen Schal mit dem Logo des Brauseherstellers, ein Trikot mit dem Logo des Brauseherstellers und ein paar bunte Hütchen mit --- ihr ahnt es ---- dem Logo des Brauseherstellers, abgerundet mit lustigen Bullenhörnern auf dem Kopf - wie originell. Als man sich genug gegruselt hatte zog man zum Gästeblock und genehmigte sich noch ein Bier um den Schreck zu verdauen.
Im inneren des ehemaligen Zentralstadions begab man sich nun zu den Plätzen und erwartete das Spiel und einen heißen FCC. 
Wie es sich als kritischer und mitdenkender Fan gehört beteiligten sich alle im Jena Block an der bundesweiten Aktion 12:12 (Ohne Stimme keineStimmung) und schwieg gute 12 Minuten um die Ernsthaftigkeit der Problematik den DFB- und DFL-Funktionären weiterhin zu verdeutlichen. Bei den Zuschauern der Brausesportgruppe scheint diese Problematik allerdings vorbeigegangen zu sein – Nackt ausziehen vor anderen Bullen scheint ja eher OK zu sein. Den im heimischen „Supportersbereich“ hüpfte man fröhlich und ausgelassen und sang einige Liedchen über den Verein mit Tiernamen. Naja wer Brause mit Rindersperma trinkt wird meistens nicht Nobelpreisträger. 


Zum Spiel: Jena ganz stark und mit Drang zum Tor, der Gegner unerwartet schwach. So kam es zum hochverdienten 1:0 für uns aber eben auch zum Ausgleich kurz vor Ende. EGAL !!!! unterm Strich kann man sagen das der FCC sich stark präsentierte und man Hoffnungsvoll in die Zukunft schauen kann. Schließlich fliest noch sehr viel Wasser, bis zum Ende der Saison die Saale runter. Und man kann für ganz Fussballdeutschland nur hoffen dass nicht das Produkt aus Leipzig aufsteigt sondern irgendein Traditionsverein – so fair kann man an dieser Stelle einfach mal sein! Das der FCC der Aufsteiger ist, wäre natürlich die beste Variante!